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Reisebreicht Tour Griechenland Teil 3

Reisebericht Griechenland  Teil 3
Der Peleponnes

 

Tag 13,

Heute geht es sehr entspannt los, wir machen einen kleinen Erkundungsspaziergang um uns die Anlage
anzuschauen. Wir verbringen einige Zeit am Strand, das Meer ist heute so glatt, wie Oel, etwas später setzten wir
uns in die Strandbar um den restlichen Tag zu genießen. Am späten Nachmittag studieren wir nochmals die
Informationsblätter der Schiffslinien und der Strassenkarten um unsere bald bevorstehende Rückreise zuplanen.
Die ist eigentlich geplant (von Igumenitsa nach Bari mit Blue Star Ferries), aber bei den ganzen Reparaturfällen
kann man ja noch mal neuplanen. Wir entschließen uns über Patras nach Ancona mit Superfast Ferries zu fahren,
ein kurzer anruf in Lübeck wo wir nachfragen ob unsere Rückreise umgebucht werden kann. Nach ca. 3 Stunden
kommt telefonisch die Bestätigung, das unsere Rückfahrt umgebucht ist, ohne Mehrkosten (Umbuchungen sind im
Preis enthalten) bis auf das Telefongespräch nach Deutschland. Die Umbuchung beschert uns noch einen
weiteren Tag in Griechenland. Am Abend haben wir uns in der Taverne am Platz beköstigt, Gastfreundlich und
preiswert.

Tag 14,

Heute meldet sich meine Frau mit Halsschmerzen, Sie hat sich wohl angesteckt. Ines wird mit der dürftigen
Bordapotheke versorgt, Aspirin bringt auch Linderung. Der Supermarkt auf dem Gelände bietet auch frisches Brot
an, welches jetzt gut tut am frühen Morgen. Heute ist es wieder schön bei 24°C und blauem Himmel, da ist heute
der Sonnenschutz sehr wichtig. Jetzt kommt so richtig Urlaubsfeeling auf Sonne, Strand, blauer Himmel und kaltes
Meer 20°C! Am Nachmittag machen wir eine kleine Erkundungstour Richtung Paralia Glyfa, zu Fuß natürlich. Nach
1 ½ Stunden stellen wir fest das in Paralia Glyfa nicht weiter ist außer Ferienwohnungen ein paar Fischerboote
und ein Hotel. Wir dachten es gibt hier ein Supermarkt oder so, jetzt haben wir auch keine Lust mehr uns eventuell
in Glyfa entäuschen zulassen, also zurück zum Reisemobil da die Sonne immer noch sehr stark brennt. Die
Poolbar bietet uns eine kleine Erfrischung, Frape mit Eis. Heute gehen wir ein letztes mal in die Taverne am Platz,
da wir Morgen uns einen neuen Stellplatz suchen wollen. Wo mehr drum herum los ist um doch ein weinig
unabhängiger zu campen.

Tag 15,

Der heutige Tag ist etwas kühler bei gerade mal 19°C, blauem Himmel und leicht windig. Wir verstauen all unsere
Sachen um uns auf den Weg nach Pygros zu machen. Dort kaufen wir in einem etwas größeren Supermarkt ein.
Pygros ist einen Kleinstadt, innen mit kleinen Geschäften, Bahnhof mit alten Zügen, draußen vor der Stadt sind
dann die größeren Supermarktkette A & B, Cash & Carry, Metro Spar, usw. Das Gemüse kaufen wir beim
Gemüsehändeler in Pygros, zwar etwas teurer aber besser. Unser Ziel ist heute der Stellplatz Palouki Camping,
hier empfängt uns der Stellplatzbesitzer und zeigt uns vor dem Checkin ersteimal den Platz und die Sanitäranlagen,
Er spricht auch fließend Deutsch. Heute entscheiden wir uns für einen Luxus „Strom“ da dieser hier günstig ist für
2,60€ die Nacht, damit betreiben wir unseren Kühlschrank heute mal mit Strom anstatt mit Gas. Wir erkunden
ersteinmal den Campingplatz zu fuß um einen geeigneten Stellplatz zu finden, der sollte gut im Schatten liegen da
es heute sehr warm ist bei 29°C im Schatten. Nach erreichen des recht schmalen Stellplatzes, verkabeln wir
unseren Camper ersteinmal. Auffallend ist hier das die Hunde hier frei umherlaufen und es sehr viele Kleinkinder
mit Ihren Eltern hier sind.

Tag 16,

Unser 16ter Urlaubestag beginnt heute mal wieder etwas wärmer bei 24°C und blauem Himmel, es weht ein laues
Lüftchen. Der Strand hier ist gut Sandig, das Meer ist aber aufgewühlt und nicht klar, da hier ein Fluß hineinläuft
(kaltes Süßwasser). Die Platzeigene Taverne nutzt es aus das die anderen Tavernen umliegend noch
geschlossen sind, es ist sehr Teuer und es gibt keine Auswahl. Zum Glück haben wir in Pygros uns etwas zum
Grillen mit genommen, es ist heute Selbstversorgung angesagt. Hier sollte man etwas früher Duschen
(Nachmittags) gehen als gewohnt zum Abend, da das warme Wasser mit Sonnenergie erwärmt wird. Da alle auf

einmal am Abend duschen gehen ist kein warmes sondern nur kaltes Wasser da. Am Abend beobachten wir noch
einen schönen Sonnenuntergang der natürlich festgehalten wird.

Tag 17,

Heute machen wir uns noch mal Richtung Pygros auf um nach Olympia zu fahren um uns die antike Stätte Olympia
anzuschauen. Olympia ist sehr verfallen im Gegensatz zu Delfi und Akropolis aber dennoch sehenswert. Das
Museum lassen wir aus unserer Besichtung heraus, da gerade ein Reisebus angehalten hat und diese dann darin
verschwunden sind. Im Dorf Olympia setzen wir uns in ein Eiscafee unter einem riesig alten Baum, um ein sehr
süßes Griechische Eis zu essen. Am Reisemobil angekommen stellen wir fest das es ein Grieche besonders
gutgemeint hat und uns zugeparkt hat, es sind nur 5mm zwischen den Fahrzeugen platz. Nach lautstarken rufen
und betätigen der Hupe, leider ohne Erfolg, geht mein Mann in das gegenüberliegende Hotel und beschwert sich
über diesen umstand wo sich scheinbar der Fahrer des Pkws meldet, dieser ist erstaunt darüber das mein Mann
Ihn auf griechisch angesprochen hat und seinen Unmut losgelassen hat. Dieser setzt seinen Pkw zurück und lässt
uns rausfahren, als Begründung kam heraus er wollte im Schatten stehen?! Unser Weg führt uns erst einmal auf
die außerhalb von Olympia gelegene Tankstelle hier kostet der Diesel nur € 0.73 (sonst in Griechenland € 0.85 –
0.90), wir Tanken voll und waschen den Camper danach erst einmal der riecht immer noch nach Diesel. Weiter
geht’s Richtung hinter Patras zum Dorf Egion bei Diakofto. Im Ort Diakofto fahren wir weiter nach Elounores hier
soll es einen kleinen verschlafenen Stellplatz direkt am Golf von Korinth geben. Angekommen am Campingplatz
sehen wir nur eine handvoll Reisemobile stehen richtig ruhig und Idyllisch auf den ersten Blick ohne Taverne,
Bars, Cafees. Man hätte schon genauer hinschauen sollen, vor dem Checkin! Der Platz ist nicht mal
Standardmäßig ausgestattet, die Duschen sind grauenenvoll. Wir bleiben nur die eine Nacht.

Tag 18,

Es geht heute sehr früh raus gegen 7:30 Uhr um auch schnell von dem miserablen Platz herunter zu kommen 17€
kostet uns die Nacht. Wir machen uns auf den Weg nach Diakofto wo wir eigentlich mit der 1. Zahnradbahn nach
Kyaparissa fahren wollten, aber es regnet mal wieder in den Bergen und wir entschließen uns dies für dieses Jahr
ausfallen zulassen. Also fahren wir die Küstenstraße weiter nach Rio bei Patras, in Venardeika einem kleinerem
Vorort von Rion machen wir an den Strandtavernen halt und machen unsere Mittagspause in der Taverne, im
Anschluss setzten wir uns an den Strand um den Tag zu genießen. Hier am Strand weht die blaue Flagge, als
Auszeichnung für gepflegter Anlage und sauberen Strand. Gegen Nachmittag fahren wir weiter nach Rio hinein, wo
es an der Brücke über den Golf von Korinth einen sehr guten Stellplatz geben soll. Prompt fahren wir auch vorbei
da sich die Einfahrt zwischen den Bars und Cafees versteckt. Der Campingplatz Rion Beach ist eine sehr
gepflegte Anlage, leider in keinem Campingführer erwähnt eher ein Geheimtipp für eine Nacht wer zum Fahrschiff
will. Zum Campingplatz Rion Beach gehört auch eine Taverne und ein Cafe mit Blick zur Brücke. Die Taverne am
Platz hat eine hervorragende Küche traditionell Griechisch wo wir auch jeden Abend uns davon überzeugen.
Am späten Abend füllen sich hier die Bars und der Trubel geht los, es wird sehr laut (Musik aus allen Richtungen)
bis ca. 2°° Uhr Nachts.

Tag 19,

Wir werden von den Sonnenstrahlen geweckt, nach dem Tür öffnen konnte man denken wir stehen im Garten mit
unserem Reisemobil. Schöner grüner Rasen und die Sonne glitzert in den Bäumen. Nach ausgiebigem Frühstück
versuchen wir nach Patras zu kommen, mit Bus, Bahn oder Taxi. Wie wir feststellen mußten fehlt uns ein
Fortbewegungsmittel. Zum nächsten mal nehmen wir auf jeden fall einen Motorroller mit. Mit dem Tagesausflug
wurde heute nichts, dafür haben wir uns ein wenig in der Sonne gebadet.

Tag 20,

Der Tag beginnt wieder mit herrlichem Sonnenschein bei 19°C um 9.00 Uhr. Die Sicht ist heute besonders klar
man kann am Horizont die Inseln sehen. Gestern Abend dachten wir noch es wären Fischerboote so kann man
sich täuschen. Heute bekommen wir frisches (warmes) Brot im Minimarket auf dem Platz. Die ersten
Campingplatznachbarn brechen schon auf, der Platz hier eignet sich gut für eine Übernachtung vor Abreise von
Patras. Wir machen uns auf den Supermarkt zu suchen. Dieser ist oberhalb der alten Nationalstrasse ca. 25 min.
zu Fuß vom Campingplatz entfernt. Wir finden all das was wir brauchen, es gibt eine Riesenauswahl im
Rio-Center. Auf dem Rückweg holen wir uns beim Bäcker etwas süßes für den Nachmittag, Spezialität übergroße
Donats. Am Campingplatz angekommen trauen wir unseren Augen kaum, da steht am Strand doch ein
Hubschrauber, von der Insel Mykonos Hotel + Resorts. Da werden die Hotelgäste mal eben nach Rio an die
Strandbar´s + Cafes geflogen. Wir machen eine kleine Pause im Cafe am Campingplatz, um uns wieder mal einen
Frappe mit Eis und eine Mezzeplatte zu genießen. Es trudeln wieder ein paar Übernachtungsgäste ein, die werden
wir bestimmt morgen auf dem Schiff sehen. Heute bleibt der Tag etwas kühler bei knapp 21°C und klarem blauen
Himmel, mal schauen ob wir heute einen beindruckenden Sonnenuntergang einfangen können. Der Wind wird
immer stürmischer und wir kurbeln vorsichtshalber schon mal unserer Markise ein, da wir den Schatten heute eh
nicht mehr brauchen. Der Urlaub ist echt cool und wir schmieden schon Pläne für unsere 2 Wochen die wir Mitte
September haben, da geht’s auch in den Süden.